Die Vojta-Therapie

Die Vojta Therapie ist eine zertifizierte physiotherapeutische Behandlung, die meistens von den Kinderärzten, Neurologen verordnet wird.

WAS ist Vojta

Die Therapie wurde Anfang der 50er Jahre von dem Kinderneurologen Prof. Dr. Vaclav Vojta entwickelt.

Diese spezielle Form der Krankengymnastik, die sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Säuglingen angewandt wird, stellt nicht nur eine wichtige Behandlungsmethode der Physiotherapie dar, sondern wird auch von Kinderärzten zur Diagnostik verwandt. Die Vojta-Therapie kann als Basistherapie im Bereich Physiotherapie bei praktisch jeder Bewegungsstörung und zahlreichen Erkrankungen eingesetzt werden.

Durch genau definierte Ausgangsstellung werden diese Muster durch Reizung von Auslösezonen aktiviert.Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass die Therapie nach Vojta allein im Säuglings- und Kleinkindalter die gewünschten therapeutischen Erfolge erzielt. Das Zentralnervensystem ist im Säuglings- und Kindesalter im Vergleich zum Erwachsenenalter wesentlich formbarer. Doch auch in späteren Lebensjahren lassen sich noch gesunde Bewegungsmuster im Zentralnervensystem.

Wer wird behandelt

Ziele der Therapie

Warum schreien die Kinder in der Vojta-Therapie?

Der therapeutisch gewünschte Aktivierungszustand äußert sich bei Säuglingen während der Behandlung oft durch Schreien. Dies führt bei Eltern verständlicherweise zu Irritationen und lässt sie vermuten, dass sie ihrem Kind „weh tun“.

Schreien ist in diesem Lebensalter jedoch ein wichtiges und adäquates Ausdrucksmittel der kleinen Patienten, die so auf ungewohnte Aktivierung reagieren. In der Regel ist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit das Schreien nicht mehr so intensiv und in den Übungspausen, sowie nach der Therapie beruhigen sich die Säuglinge direkt. Bei größeren Kindern, die sich sprachlich äußern können, tritt Schreien nicht mehr auf.

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